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Mürren – Ein Bergdorf im Schatten des Tourismus

Mürren. Das idyllische Dorf im Berner Oberland schaffte es kürzlich schweizweit in die Presse. Denn, so friedlich wie diese kleine in Berglandschaft gehüllte Ortschaft mit ihren heimelig anmutenden Holzhäusern wirkt, ist sie nicht. Die Diskussion um die Schliessung der Schule spaltete die 377 Einwohner und Einwohnerinnen in zwei Parteien. Die einen kämpften mit Herzblut um den Erhalt ihrer Bildungsstätte, die anderen resignierten und akzeptierten den Abbau.

Dass die Infrastruktur im Dorf stetig abnimmt ist nichts Neues: Obwohl Mürren seit dem James Bond Dreh 1968 eine Destination für den Massentourismus ist, verlassen immer mehr Einheimische ihr Dorf. Und mit der Abwanderung verändert sich die Infrastruktur. Die Schule konnte noch knapp gerettet werden, viele Läden jedoch, darunter auch die Metzgerei und Bäckereien, mussten bereits schliessen.

Die Filmreportage «Mürren. Ein Bergdorf im Schatten des Tourismus» analysiert die Zusammenhänge zwischen der Abwanderung und dem touristischen Aufschwung: Begünstigt der Tourismus die Aussiedlung? Und was müsste passieren, um diese zu stoppen?

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